| Zeitstrahl |
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Oktober 304
Maekar wird zum König und zum Held
Es dauert Tage voller Spannungen, Misstrauen und hitziger Auseinandersetzungen, bis Maekar Targaryen schließlich zu seinem Bruder Aegon Targaryen durchdringen kann. Zwischen brennenden Straßen, hungernden Menschen und einem Hof voller Intrigen wird klar, dass Westeros keinen weiteren Aufschub mehr überstehen wird. Maekar macht Aegon deutlich, dass er nicht gekommen ist, um ihm die Krone mit Gewalt zu nehmen, sondern um das Reich vor dem völligen Zusammenbruch zu bewahren. Doch ebenso spricht er die Wahrheit aus, die niemand offen sagen wollte: Aegon ist nicht länger in der Verfassung, die Sieben Königslande zu regieren.
Zu aller Überraschung zeigt Aegon Einsicht. Gezeichnet von Verlust, Trauer und innerem Zerfall erkennt er selbst, dass seine mentale Gesundheit dem Reich mehr schadet als nützt. Der Tod seines Vaters, seiner Frau, seiner Mutter Lyanna Stark und seines Kindes haben ihn zu einem Schatten seiner selbst gemacht. Statt weiter an einer Krone festzuhalten, die ihn langsam zerstört, entscheidet er sich für den Rückzug. Er legt die Herrschaft nieder, zieht sich nach Drachenstein zurück und übergibt seinem Bruder die Krone – in der Hoffnung, dort Heilung zu finden und endlich Abstand von Schmerz, Politik und Erwartungen zu gewinnen. Kurz darauf wird Maekar in Königsmund zum neuen König gekrönt. Alles geschieht schnell, fast überstürzt, denn das Reich braucht Stabilität, bevor es endgültig im Chaos versinkt. Für das Volk erscheint er als der Mann, der in der dunkelsten Stunde kam, Nahrung brachte und den drohenden Untergang der Hauptstadt verhinderte. Seine Verbindung zu Haus Tyrell und die Vorräte aus Highgarden machen ihn zum Retter des Winters. Für Margaery Tyrell erfüllt sich damit endlich ihr größtes Ziel: Sie wird Königin der Sieben Königslande. Doch mehr noch – sie hat ihren Ehemann nicht nur auf den Eisernen Thron gebracht, sondern ihn zugleich zum Helden des Volkes gemacht. Während die Posten des Rates und des Reiches neu verteilt werden und die Banner sich neu ordnen, beginnt eine neue Regentschaft – doch in Westeros bedeutet ein neuer König selten das Ende des Spiels, sondern nur den Beginn einer neuen Runde. September 304
Hilfe oder Putschversuch?
Als die Versorgungskonvois aus Highgarden endlich die Hauptstadt erreichen, keimt für einen kurzen Moment Hoffnung in Königsmund auf. Wagen voller Getreide, Salzfleisch und Medizin rollen auf die Tore zu, begleitet von schwer bewaffneten Truppen aus dem Einflussbereich von Haus Tyrell. Die Eskorte ist notwendig – entlang des Königswegs lauern hungernde Menschen, verzweifelte Banden und Plünderer, die bereit sind, für ein Stück Brot zu töten. Auch andere Verbündete senden Unterstützung, denn längst hat sich herumgesprochen, dass der Winter nicht nur den Norden verschlingen wird.
Doch mit den Vorräten kommen nicht nur Hoffnung, sondern auch Angst. Bereits Tage zuvor wurden Lords aus den Kronlanden zur Unterstützung nach Königsmund gerufen, um die Ordnung in und um die Hauptstadt zu sichern. Gleichzeitig verbreiteten sich Berichte über offene Rebellionen in der Stadt in ganz Westeros – manche übertrieben, manche absichtlich dramatisiert, andere schlicht falsch verstanden. Viele Häuser hörten nur eines: Königsmund steht kurz vor dem Fall. Einige Lords marschieren, um der Krone beizustehen, andere wittern Schwäche und eine Gelegenheit. Noch bevor die Tore vollständig geöffnet werden, kommt es vor den Mauern zu ersten Scharmützeln. Misstrauen liegt schwer in der Luft. Männer, die eigentlich Verbündete sein sollten, begegnen einander mit gezogenen Schwertern. Kleine Zusammenstöße zwischen den Truppen der Kronlande, den Begleitstreitkräften der Tyrells und nervösen Stadtwachen eskalieren schneller, als Befehle sie stoppen könnten. Jeder glaubt, der andere könnte bereits Verrat im Sinn haben. Als schließlich die Banner der Armee am Horizont erscheinen und immer mehr Soldaten vor den Toren Stellung beziehen, schlagen in Königsmund die Alarmglocken. Eine Armee vor den Mauern – und Prinz Maekar Targaryen an ihrer Spitze. Gerüchte verbreiten sich schneller als Feuer: Ist dies wirklich Hilfe oder der Beginn eines Putsches? Will Maekar seinen gebrochenen Bruder Aegon Targaryen stürzen und selbst den Eisernen Thron beanspruchen? Die Unsicherheit bringt die Stadt endgültig zum Explodieren. Das Volk, ohnehin am Rand des Zusammenbruchs, rebelliert nun offen. Hungernde Menschen stürmen Vorratslager, Barrikaden werden errichtet und Rufe nach dem Ende der Targaryen-Herrschaft hallen durch Flohbottom bis hinauf zum Roten Bergfried. Die Stadtwache reagiert brutal. Goldröcke schlagen Aufstände mit Gewalt nieder, greifen hart durch und machen kaum noch Unterschiede zwischen Aufständischen und Verzweifelten. Blut fließt in den Straßen, Häuser brennen und aus Angst wird blanker Hass. Was als Rettung gedacht war, droht nun der Funke zu werden, der ganz Königsmund in einen Bürgerkrieg stürzt. Während draußen die Banner wehen und vor den Toren bereits Blut vergossen wird, steht Westeros vor der Frage, ob Maekar als Retter die Stadt betritt – oder als der nächste Bruder, der für die Krone Blut vergießt. August 304
Revolution?
Während Maekar Targaryen nach Highgarden reist, um gemeinsam mit Haus Tyrell die Versorgung des Reiches zu sichern, beginnt die Lage in Königsmund endgültig zu kippen. Die Vorräte werden knapper, Brotpreise steigen täglich und das Winterfieber fordert weiterhin Opfer unter den Armenvierteln der Stadt. Was lange nur leises Murren war, schlägt nun in offene Wut um. Erste Ausschreitungen brechen in den Straßen von Flohloch und nahe der Stadttore aus – hungernde Bürger plündern Lagerhäuser, Händler werden auf offener Straße überfallen und die Goldröcke geraten immer häufiger in gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Menge.
Die Menschen geben dem Hof die Schuld. Viele sehen in König Aegon Targaryen keinen Herrscher mehr, sondern nur noch einen gebrochenen Mann, der sein Volk seinem eigenen Schmerz opfert. Gerüchte über Verrat, Vergiftung und den Zerfall der Krone nähren die Angst zusätzlich. Immer häufiger fallen in den Gassen Worte wie Usurpator, schwacher König und Verrat der Drachen. Manche fordern offen den Sturz der Targaryens, andere hoffen auf einen neuen Herrscher, bevor die Stadt sich selbst verschlingt. Doch das Chaos beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Königsmund. In den Flusslanden nutzen alte Feinde die Unsicherheit des Reiches, um längst vergessene Rechnungen mit Blut zu begleichen. Zwischen Haus Bracken und Haus Schwarzhain entflammt der uralte Hass erneut. Ein einziger Bericht, falsch zitiert, absichtlich verdreht oder schlicht so verstanden, wie man ihn verstehen wollte, reicht aus, um Schwerter zu ziehen. Worte über Grenzverletzungen, Beleidigungen und angebliche Treuebrüche verbreiten sich schneller als die Wahrheit je könnte. Was als Streit unter Bannermännern beginnt, wird schnell zu offenen Gefechten, brennenden Feldern und toten Männern entlang des Trident. Es wird deutlich, dass Westeros nicht nur an der Krone zerbricht, sondern an sich selbst. Jeder Lord hört nur noch das, was ihm einen Grund zum Krieg gibt. Alte Feindschaften erwachen, neue Bündnisse werden aus Angst statt Vertrauen geschmiedet. Mit Maekars Abwesenheit fehlt eine der wenigen Figuren, die noch Ordnung schaffen könnten. Der Rote Bergfried wird zunehmend von Misstrauen und Panik beherrscht, während draußen auf den Straßen bereits die ersten Feuer brennen. Königsmund steht kurz davor, nicht nur vom Winter, sondern von seinem eigenen Volk verschlungen zu werden – und das Reich droht, sich Stück für Stück selbst zu zerreißen. Juli 304
es muss etwas geschehen
Während König Aegon Targaryen sich immer tiefer in Trauer und Isolation verliert, versucht sein jüngerer Bruder Maekar Targaryen verzweifelt, ihn zum Handeln zu bewegen. Immer wieder sucht er das Gespräch, erinnert ihn an seine Pflicht gegenüber dem Reich und daran, dass das Volk ohne Führung dem Hunger und dem Winter ausgeliefert ist. Doch Aegon bleibt taub für seine Worte, gefangen in seinem Schmerz und unfähig, die Krone noch mit der Stärke zu tragen, die Westeros nun braucht.
Währenddessen erkennt Maekars Frau Margaery Tyrell ihre Gelegenheit. Sie sieht, wie der Hof zu zweifeln beginnt, wie das Volk hungert und wie die Macht langsam aus Aegons Händen gleitet. Sie drängt ihren Mann, nicht länger nur zuzusehen, sondern zu handeln – nicht nur für das Reich, sondern auch für seine eigene Zukunft. Sie überzeugt ihn davon, dass jemand Verantwortung übernehmen muss, bevor Königsmund im Chaos versinkt. Ihre Familie, Haus Tyrell, sowie ihre Verbündeten seien bereit zu helfen, wenn Maekar endlich den Mut zeigt, diese Rolle anzunehmen. Maekar bleibt kaum eine andere Wahl. Um zu verhindern, dass Hunger und Verzweiflung die Hauptstadt in offenen Aufstand stürzen, beginnt er, vor allem den Einfluss des Namens Tyrell zu nutzen. Über die Macht seiner Frau organisiert er Getreide, Vorräte und Unterstützung aus der Weite, um die Speicher von Königsmund zu füllen. Wagenkolonnen treffen unter schwerer Bewachung ein, während das Volk noch nicht weiß, wem es diese Hilfe wirklich zu verdanken hat. Maekar handelt nicht offen gegen seinen Bruder, doch jeder Schritt, den er nun für das Reich macht, bringt ihn näher an den Eisernen Thron – und die Frage, ob er ihn retten oder selbst beanspruchen wird, beginnt sich leise durch die Hallen des Roten Bergfrieds zu flüstern. Mai 304
weitere Opfer
Der Tod von Lyanna Stark und Aegons Sohn, Baelor, durch das Winterfieber erschüttert ganz Westeros – doch niemand trifft dieser Verlust härter als König Aegon Targaryen. Bereits vom Tod seines Vaters und seiner Frau gezeichnet, scheint dieser neue Schlag das letzte Stück Stabilität in ihm zu zerstören. Lyanna war nicht nur seine Mutter, sondern einer der wenigen Menschen, die ihm inmitten von Intrigen, Erwartungen und Verlust noch Halt gaben. Mit ihrem Tod zieht sich Aegon fast vollständig aus dem öffentlichen Leben zurück. Er erscheint kaum noch bei Hofe, verweigert Audienzen und überlässt wichtige Entscheidungen anderen, während er selbst zunehmend in Trauer, Wut und innerer Leere versinkt.
Am Hof wächst die Sorge, dass der junge König endgültig an seinem Schmerz zerbricht. Gerüchte über Schlaflosigkeit, unkontrollierte Wutausbrüche und lange Tage völliger Isolation verbreiten sich schnell. Währenddessen leidet das Reich. Der Winter bringt Hunger, das Winterfieber fordert weitere Opfer und in vielen Städten fehlt es an Nahrung, Schutz und Hoffnung. Das Volk beginnt zu murren, dann zu protestieren – und schließlich aufzubegehren. In Königsmund werden Stimmen laut, die offen an der Krone zweifeln. Einige Adlige sehen ihre Chance gekommen, Einfluss zu gewinnen, während andere fürchten, dass Westeros erneut auf einen Bürgerkrieg zusteuert. Mit einem König, der kaum noch regiert, und einem Volk, das nichts mehr zu verlieren glaubt, steht das Reich gefährlich nah am Abgrund. März 304
Winterfieber
Mit dem immer näher rückenden Winter breitet sich in den ersten Regionen von Westeros eine neue Sorge aus: das sogenannte Winterfieber. Zunächst waren es nur vereinzelte Fälle in kleinen Dörfern des Nordens, doch inzwischen erreichen Berichte auch größere Städte und sogar Königsmund. Die Krankheit beginnt meist harmlos – mit Fieber, Schwäche und starkem Husten – doch besonders für Kinder, Alte und ohnehin geschwächte Menschen kann sie schnell tödlich enden. Heiler und Maester warnen vor einer größeren Ausbreitung, sobald die Temperaturen weiter fallen und Nahrung knapper wird. Während Adlige weiter um Macht und Einfluss kämpfen, fürchtet das einfache Volk einen unsichtbaren Feind, gegen den Schwerter nutzlos sind. In vielen Häusern wächst die Angst, dass der kommende Winter nicht nur Hunger und Kälte bringen wird, sondern auch Krankheit und Tod.
Februar 304
der winter naht!
Während sich die großen Häuser noch um Macht, Bündnisse und den Eisernen Thron streiten, kündigt sich im Norden eine weit größere Bedrohung an - Der Winter ist überraschend früh hereingebrochen. Ohne die üblichen langen Vorzeichen fielen die Temperaturen abrupt, erste Schneestürme trafen selbst Regionen, die noch nicht vorbereitet waren, und viele Vorratslager blieben unzureichend gefüllt. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und selbst in den südlichen Regionen spürt man bereits die unerwartete Härte der kommenden Kälte. Im Norden bereitet man sich mit wachsender Sorge auf einen langen und erbarmungslosen Winter vor, der Jahre andauern könnte. Alle Vorräte werden hastig gesichert, Bündnisse neu bewertet und selbst jene, die sich sonst nur für Politik interessieren, beginnen zu begreifen, dass kein Krieg so grausam ist wie ein Winter, der kein Ende kennt. Hinter der Mauer mehren sich zudem beunruhigende Gerüchte über seltsame Bewegungen in der Dunkelheit – Geschichten, die viele als Aberglauben abtun, andere jedoch mit wachsender Furcht beobachten.
Januar 304
Lang möge er regieren
Nach dem Tod von Rhaegar Targaryen fällt die Krone nun an seinen ältesten Sohn Aegon Targaryen. Doch statt eines starken neuen Königs sieht der Hof einen jungen Mann, der von Verlust und Trauer gezeichnet ist. Der Tod seines Vaters erschütterte ihn zutiefst, doch noch schwerer wiegt für ihn der Verlust seiner Frau, dessen Schmerz ihn sichtbar verfolgt. Aegon zieht sich zunehmend zurück, spricht wenig und wirkt oft abwesend, als würde ein Teil von ihm noch immer zwischen Vergangenheit und Pflicht gefangen sein. Während die Krone auf seinem Haupt ruht, fragen sich viele am Hof und unter den großen Häusern, ob sein Geist stark genug ist, um auch die Last des Reiches zu tragen. Manche sehen in seiner stillen Trauer Mitgefühl und Menschlichkeit, andere wittern Schwäche und Unsicherheit. Hinter verschlossenen Türen wird bereits gemurmelt, ob Aegon wirklich regieren kann – oder ob Westeros erneut einen Herrscher auf dem Eisernen Thron sitzen hat, der mehr von seinen inneren Dämonen beherrscht wird als vom Willen zu führen.
Dezember 303
Der König ist tot!
Der Tod von Rhaegar Targaryen erschüttert ganz Westeros. Der König wurde leblos in seinen Gemächern in Königsmund aufgefunden – ohne Kampfspuren, ohne Zeugen, aber mit deutlichen Anzeichen einer Vergiftung. Schnell verbreiten sich Gerüchte durch die Sieben Königslande: Gift soll die Ursache seines Todes sein. Doch wer dahinter steckt, bleibt unklar. War es ein Verrat aus den eigenen Reihen, eine Rache der großen Häuser oder das Werk jener, die das Ende der Targaryen-Herrschaft endgültig besiegeln wollen? Misstrauen breitet sich aus, alte Bündnisse beginnen zu bröckeln und jeder Blick am Hof trägt nun den Schatten eines möglichen Verräters. Mit Rhaegars Tod steht das Reich erneut am Rand des Chaos.
August 303
tödliche katastrophe
Lady Emphyria Hightower, die Gemahlin von Prinz Aegon Targaryen, erwartet ihr zweites Kind – ein Hoffnungsschimmer in einer Zeit, in der sich politische Spannungen und Unsicherheit bereits über Westeros legen. Doch das Glück währt nicht lange. Das Kind stirbt noch im Mutterleib, bevor es jemals das Licht der Welt erblicken kann, und was zunächst wie ein tragischer Verlust erscheint, entwickelt sich schnell zu einer tödlichen Katastrophe.
Bei Emphyria setzt eine schwere Blutvergiftung ein, gegen die selbst die besten Maester nichts mehr ausrichten können. Trotz aller Bemühungen verschlechtert sich ihr Zustand von Stunde zu Stunde, bis sie schließlich ihren Verletzungen erliegt. Mit ihr stirbt nicht nur die Hoffnung auf ein weiteres Kind, sondern auch eine Frau, die am Hof als ruhig, klug und ausgleichend galt – jemand, der besonders für Aegon weit mehr war als nur seine Gemahlin. König Rhaegar Targaryen zeigt offen seinen Schmerz über den Verlust seiner Schwiegertochter und des ungeborenen Enkelkindes. Doch niemand trifft dieser Schlag härter als Aegon. Emphyria war sein Halt, seine Ruhe inmitten eines Hofes voller Intrigen und Erwartungen. Ihr Tod hinterlässt eine Leere, die ihn innerlich zu zerbrechen beginnt. Viele am Hof bemerken schon damals, dass sich etwas in ihm verändert – dass aus dem einst hoffnungsvollen Thronerben ein stiller, schwer erreichbarer Mann wird, dessen Trauer tiefer reicht, als Worte es je beschreiben könnten. 01. März 303
Die rote Kaiserin stürzt das Magisterium von Tyrosh
Athenodora Adarys führte in Tyrosh einen vollständigen politischen Umsturz herbei, indem sie während einer Versammlung der Magister und des Archons einen koordinierten Massenmord inszenierte. Die Attentäterinnen – getarnte Dienerinnen – vergifteten zunächst den Wein der Herrscherelite und töteten anschließend die Überlebenden mit versteckten Klingen. Damit wurde die gesamte alte Führungsschicht ausgelöscht, ihre Paläste geplündert und die Machtstrukturen der Stadt in einem einzigen Schlag beseitigt. Athenodora, Tochter des früheren Tyrannen Alequo Adarys, nutzte diesen Moment, um sich zur alleinigen Herrscherin und Kaiserin von Tyrosh auszurufen und das Erbe ihres Vaters zu beanspruchen. Berichte deuten darauf hin, dass sie zudem die verbotenen alten Kammern öffnen ließ, in denen jene Mittel lagerten, mit denen Tyrosh einst die in der Stadt residierenden Drachen und Drachenreiter vernichtet hatte. Unter ihrer neuen Führung beginnt Tyrosh nun, seine militärische Macht nach Osten auszudehnen, wobei sich Flotte und Heer langsam in Richtung Myr bewegen.
März 303
Die Geburt von Baelor Targaryen - Neue Herrschaft in Essos
Lady Emphyria Hightower gebiert auf Dragonstone ihr erstes Kind mit Prinz Aegon Targaryen, den das Paar Baelor nennt. Die junge Hightower übersteht die Geburt gut und erholt sich danach schnell.
In Essos richtet sich der Blick auf Tyrosh, wo die neue Herrscherin Athenodor versucht, ihre Stellung zu festigen und die Stadt unter ihrer Führung zu stabilisieren. Doch mit der Ankunft der valyrischen Haus Belaerys ziehen neue Schatten über die Freie Stadt. Aerion Belaerys und Vaella Belaerys reisen aus dem Norden Essos nach Tyrosh – offiziell als Verbündete, in Wahrheit jedoch mit weit größeren Ambitionen. Schon bei ihrem ersten Zusammentreffen mit Athenodor wird deutlich, dass sie nicht gekommen sind, um Frieden zu bringen. Aerion und Vaella tragen den alten valyrischen Hunger nach Macht in sich, kalt, berechnend und ohne Platz für Gnade. Was zunächst wie diplomatische Verhandlungen wirkt, endet in Verrat und Blut. Athenodor wird ermordet, still und schnell, bevor sie begreifen kann, dass sie ihre Mörder selbst an ihren Tisch eingeladen hat. Mit ihrem Tod reißt Haus Belaerys die Macht in Tyrosh an sich. Unterstützt von loyalen Kräften und der Angst derer, die sich nicht widersetzen wollen, sichern Aerion und Vaella ihre neue Herrschaft mit eiserner Hand. Die Macht, nach der sie so lange gesucht haben, gehört nun ihnen. Vom kalten Norden Essos bis zu den purpurnen Mauern Tyroshs haben sie ihren Weg mit Blut gezeichnet – und nun sitzen sie dort, wo sie immer sitzen wollten: auf einem Thron, der nicht ihnen gehörte, bis sie ihn sich nahmen. 01. November 302
Hochzeitsglocken in Sunspear
Die Prinzessin von Dorne hat sich endlich vermählt! Mit einer pompösen Hochzeit und Feierlichkeiten, die sich über die gesamte Woche ziehen, wird ihre Verbindung mit Drako Rogare von Lys besiegelt.
Oktober 302 bis Februar 303
Hochzeiten & Schwangerschaften
Sonstiges
August 302
1. August: The Pirates are coming
24. August: The Pirates are coming
28. August: The Pirates are coming
Juni 302
Plötzlich
SCHIFFSBRUCH
TURNIER DER DRACHEN
Wiedergeburt DER DRACHEN
Hochzeiten
Mai 302
A good Plan means nothing without the right outcome!
Januar 302
ein Neuanfang?
302
1. September 302: Die Schlacht der brennenden Segel
Verstorbene Charaktere
Auszeichnungen nach der Schlacht Infolge des Sieges belohnt die Krone alle partizipierenden Häuser je nach ihrer Kontribution für den Ausgang der Schlacht, persönlichen Einsatz und ihre Loyalität.
Martell & Targaryen
Hochzeiten / Schwangerschaften / Sonstiges
301
das Ende eines grausamen Ära
- Aerys Targaryen ließ die Gilde der Alchemisten an der Herstellung von Seefeuer befassen
- Mit den Monaten entwickelt er eine Vorliebe Hinrichtungen mit Feuer zu vollführen - Für eine Hinrichtung reichten schon kleine Vergehen - Aerys wurde immer grausamer auch seiner Familie gegenüber - Als Aerys Targaryen ohne einen triftigen Grund Jon Arryn vom Hause Arryn hinrichten ließ, kam er auf den wahnsinnigen Gedanken die Stadt mit Seefeuer zu zerstören mit der Absicht durch das Inferno ein Drache zu werden. - Die Hinrichtung von Jon Arryn war der letzte Funke der ausreichte, um die Rebellion in Gang zu setzen - Rheagar war in den Norden gereist um Bündnisse zu stärken bzw. neue Bündnisse zu schließen - Zu der Zeit als Jon Arryn getötet wurde, war Rheagar mit den Starks auf dem Weg nach Königsmund - Lannisters und Baratheons schmieden den Plan Aerys zu töten und finden Jaime hätte die beste Gelegenheit dazu ohne große Aufmerksamkeit zu erregen. - Aerys Targaryen wurde bei seinem Vorhaben die Stadt niederzubrennen von Jaime Lannister aufgehalten und hinterrücks ermordert. - Gerüchten zu folge hat Jaime somit ganz Königsmund einen Gefallen getan und ihnen das Leben gerettet - Jaime wird trotzdem als Königsmörder hingestellt und verliert seine Ränge - neue Bündnisse werden geschlossen und die Martells schließen sich den Baratheons und Lannistern an - Mit Hilfe der Rebellengruppe kann Jaime Lannister unbeschadet aus der Stadt fliehen 289
der tiefe Fall von Peyk
288
neue Feinde
284
Feuer beginnt zu lodern
Hochzeiten
279
Neue Bündnisse
Tode
Hochzeiten
278
Pläne ändern sich
Hochzeiten
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